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Geschichte und Hintergrund

Die Gemeinsame Arbeitsstelle wurde auf der Grundlage einer im Jahr 1975 zwischen der Ruhr-Universität und der IG Metall abgeschlossenen Vereinbarung zur Zusammenarbeit (Kooperationsvereinbarung) im Jahr 1979 gegründet. Sie wurde als ständige Anlauf-, Koordinations- und Initiativstelle zum Themenbereich arbeitsorientierter Forschung mit Unterstützung des Landes NRW eingerichtet.

Eine organisatorische Anbindung der Gemeinsamen Arbeitsstelle bestand im Bereich des Rektorats der RUB sowie parallel im IG Metall Bildungszentrum Sprockhövel, das die Aufgabe hat die Kooperation mit der IG Metall Vorstandsverwaltung umzusetzen.

Die Erfahrungen aus einer jahrzehntelangen Kooperationspraxis führten zu zahlreichen Reorganisationen der Gemeinsamen Arbeitsstelle RUB/IGM, die schließlich ab dem Jahr 2015 in das Konzept der Transferforschung mündete. Seit dem 1. August 2025 ist die Gemeinsame Arbeitsstelle RUB/IGM organisatorisch dem Lehrstuhl für Produktionssysteme der RUB zugeordnet. In einer Zeit, in der technologische Umbrüche, ökologische Krisen und soziale Ungleichheiten neue Anforderungen an Arbeitsgestaltung und Demokratie stellen, wollen die Ruhr-Universität und die IG Metall ihre Zusammenarbeit zukünftig weiter vertiefen und die Gemeinsame Arbeitsstelle als Ort reflexiver, beteiligungsorientierter Forschung stärken. 

Am 09. Juli 2025 feierte die Gemeinsame Arbeitsstelle RUB/IGM das 50-jährige Jubiläum des Kooperationsvertrages zwischen der Ruhr-Universität Bochum und der IG Metall.

FILM: 50 Jahre Kooperationsvertrag RUB / IG Metall - Jubiläumsfeier

Anlässlich des 30-jährigen Bestehens des Kooperationsvertrages wurde ein Kurzfilm erstellt, der die Herausforderungen des Strukturwandels im Ruhrgebiet erläutert und dabei die Hintergründe für den Abschluss des Kooperationsvertrages erklärt, der mit der Zielsetzung geschlossen wurde, den reziproken Transfer von Wissen in die Arbeitswelt zu gestalten. 

FILM: 30 Jahre Kooperationsvertrag RUB / IG Metall