15.10.2026
Mit zwei Beiträgen beteiligte sich die Gemeinsame Arbeitsstelle RUB/IGM an der aktuellen Ausgabe "Arbeit, Ausbildung und Demokratie" (03-26) des Online-Magazins DENK-doch-MAL.
Der Beitrag „Arbeit und Demokratie - Die Rolle der Wissenschaft zwischen Distanz und Engagement“ von Manfred Wannöffel verfolgt eine doppelte Zielsetzung. Zunächst wird ein Überblick über aktuelle Forschungsergebnisse zum strukturellen Spannungsverhältnis von Arbeit und Demokratie gegeben, die in den letzten Jahren im Kontext der wirtschaftlichen und ökologischen Polykrise sowie des Erstarkens rechtsextremer Strömungen in Arbeit und Gesellschaft erschienen sind. Angesichts der zunehmenden Präsenz rechtsextremer politischer Akteure wird in einem weiteren Schritt die Rolle der Wissenschaft reflektiert. Denn Wissenschaft – so die These - ist keinesfalls wertneutral gegenüber Demokratie und Menschenwürde.
Der Beitrag „Fragmentierte Solidarität? Die Folgen von Plattformarbeit für kooperative und solidarische Arbeitsformen“ von Fabian Hoose und Sabrina Glanz wird die rasant wachsende Bedeutung von Tätigkeiten erörtert, die über digitale Plattformen im Internet vermittelt werden. Sie haben die zentralen Debatten über Arbeitsverhältnisse, Erwerbsformen und soziale Sicherungssysteme neu angeregt. Eine genauere Betrachtung der Arbeitsbedingungen in der Plattformökonomie offenbart dabei ein komplexes Geflecht von Prozessen, die zur De-Demokratisierung von Arbeit beitragen. Damit stehen die Entwicklungen in der Plattformarbeit in einem Spannungsverhältnis zu einer auf Solidarität, Kooperation und kollektiver Interessenvertretung beruhenden Gestaltung von Arbeit. Für die Demokratie und Arbeitswelt – so ihre Quintessenz - sind solidarische Arbeitsformen jedoch zentral.
Mit zwei Beiträgen beteiligte sich die Gemeinsame Arbeitsstelle RUB/IGM an der aktuellen Ausgabe "Arbeit, Ausbildung und Demokratie" (03-26) des Online-Magazins DENK-doch-MAL.
Der Beitrag „Arbeit und Demokratie - Die Rolle der Wissenschaft zwischen Distanz und Engagement“ von Manfred Wannöffel verfolgt eine doppelte Zielsetzung. Zunächst wird ein Überblick über aktuelle Forschungsergebnisse zum strukturellen Spannungsverhältnis von Arbeit und Demokratie gegeben, die in den letzten Jahren im Kontext der wirtschaftlichen und ökologischen Polykrise sowie des Erstarkens rechtsextremer Strömungen in Arbeit und Gesellschaft erschienen sind. Angesichts der zunehmenden Präsenz rechtsextremer politischer Akteure wird in einem weiteren Schritt die Rolle der Wissenschaft reflektiert. Denn Wissenschaft – so die These - ist keinesfalls wertneutral gegenüber Demokratie und Menschenwürde.
Der Beitrag „Fragmentierte Solidarität? Die Folgen von Plattformarbeit für kooperative und solidarische Arbeitsformen“ von Fabian Hoose und Sabrina Glanz wird die rasant wachsende Bedeutung von Tätigkeiten erörtert, die über digitale Plattformen im Internet vermittelt werden. Sie haben die zentralen Debatten über Arbeitsverhältnisse, Erwerbsformen und soziale Sicherungssysteme neu angeregt. Eine genauere Betrachtung der Arbeitsbedingungen in der Plattformökonomie offenbart dabei ein komplexes Geflecht von Prozessen, die zur De-Demokratisierung von Arbeit beitragen. Damit stehen die Entwicklungen in der Plattformarbeit in einem Spannungsverhältnis zu einer auf Solidarität, Kooperation und kollektiver Interessenvertretung beruhenden Gestaltung von Arbeit. Für die Demokratie und Arbeitswelt – so ihre Quintessenz - sind solidarische Arbeitsformen jedoch zentral.